Katja Gentinetta

Politikphilosophin & -beraterin

Die politische Philosophin und Universitätsdozentin verbindet wie kaum jemand kulturelles, historisches und ökonomisches Wissen mit Führungserfahrung in Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Autorin mehrerer Sachbücher tritt im In- und Ausland auf, ist Co-Moderatorin der NZZ Standpunkte auf SRF und Wirtschaftskolumnistin der NZZ am Sonntag.

Katja Gentinetta studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Zürich und Paris. Sie wurde von Prof. Georg Kohler für eine Arbeit über die Grenzen der Toleranz promoviert. In Salzburg und Harvard hat sie sich in Kultur- und Verwaltungsmanagement weitergebildet.

Katja Gentinetta führte den Kanton Aargau an die Expo.02. Als Chefin Strategie & Aussenbeziehungen koordinierte sie in der Aargauer Staatskanzlei die Langfristentwicklung des Kantons und seine Beziehungen mit Bern und dem angrenzenden Ausland. Von 2006 bis 2011 war Katja Gentinetta Stv. Direktorin des Think Tanks Avenir Suisse. Während vier Jahren moderierte sie die „Sternstunde Philosophie“ am Schweizer Fernsehen.

Heute gehört Katja Gentinetta zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz. Ihre Bücher zu den Krisen der Gegenwart («Worum es im Kern geht»), zur Heimat von Unternehmen, zu Europa und zum Sozialstaat (alle bei NZZ libro erschienen) zeigen den Horizont, in dem die Denkerin zu Hause ist. Sie spricht und publiziert im In- und Ausland regelmässig zu den wichtigen Fragen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Seit 1. April 2018 ist Katja Gentinetta Mitglied des IKRK-Komitees, dem obersten Organ des Internationalen Roten Kreuzes.

Katja Gentinetta ist im Wallis geboren und aufgewachsen. Sie lebt mit ihrem Mann in Lenzburg und Paris.

Auswahl an Referatsthemen (in Deutsch, Französisch oder Englisch):

  • Strategische Idealisten oder realistische Strategen? Leadership in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft
  • Wie wollen wir zusammenleben? Werte und Grenzen in der Welt von morgen
  • Künstliche Intelligenz und reale Gesellschaft: Wo sie sich reiben.
  • Die Tücken der Anspruchsgesellschaft